FAQ

Was ist die GzFWR?

Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft im Rettungsdienst ist ein eingetragener Verein in Gründung. Ein wichtiger Vereinszweck ist die Förderung wissenschaftlichen Denkens und Handelns im Rettungsdienst. Unsere Ziele sind dabei recht breit gefächert. So möchten wir zum einen den akademischen Austausch von im Rettungsdienst Tätigen und rettungsdienstnahen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern befördern und zum anderen das Wissenschaftsverständnis nicht-akademisierter Kolleginnen und Kollegen stärken. Die Anforderungen an den Rettungsdienst steigen stetig, ebenso wie die individuelle Verantwortung der einzelnen Mitarbeitenden. Dem können wir nur begegnen, wenn wir unser berufsspezifisches Wissen entwickeln, auf solide Säulen stellen und jeder Kollegin und jedem Kollegen ermöglichen, auf diese Wissensbasis zuzugreifen.


Welche Projekte sind geplant?

Grade zu Anfang möchten wir uns auf zeitnah realisierbare Dinge mit praktischem Nutzen konzentrieren. So ist ein Podcast angedacht, der als Ergänzung zu den bisher bestehenden notfallmedizinischen Angeboten nochmals explizit die verschiedenen Aspekte rettungsdienstlicher Arbeit beleuchten soll. Auch haben wir vor, Fortbildungen für unsere Mitglieder anzubieten. Etwa zur Literaturrecherche, zum Umgang mit Leitlinien oder zu den Grundlagen einer wissenschaftsbasierten Denkweise. Zudem werden wir Fragestellungen aus der Praxis, die von der Wissenschaft bisher nicht oder nicht ausreichend bearbeitet, wurden im Rahmen von wissenschaftlichen Arbeiten beleuchten. Daneben sind Zusammenkünfte und Kamingespräche geplant. Hier können Mitglieder aller Art zusammenkommen, sich unterhalten und sich über relevante Fragen der verschiedenen Bezugswissenschaften austauschen.


Wer kann Mitglied werden?

Vollmitglied kann werden, wer einen Bezug zum Rettungsdienst und ein abgeschlossenes Hochschulstudium hat. Vollmitglieder haben volles Stimmrecht bei der Mitgliederversammlung, unserem höchsten Gremium und können sich auf alle Ämter bewerben.

Assoziiertes Mitglied kann werden, wer eine Qualifikation und Tätigkeit im Wirkbereich des Rettungsdienstes, aber kein abgeschlossenes Hochschulstudium hat. Dies umfasst ausdrücklich nicht nur Kolleginnen und Kollegen die in der direkten Patientenversorgung tätig sind. Zudem können auch juristische Personen assoziierte Mitglieder werden. Assoziierte Mitglieder haben volles Stimmrecht bei der Mitgliederversammlung, können allerdings keine Ämter übernehmen. Die Mitarbeit in Projekten ist für sie natürlich dennoch möglich und erwünscht.

Fördermitglied kann werden, wer sich als natürliche oder juristische Person mit den Zielen und Zwecken des Vereins identifizieren kann. Fördermitglieder können bei den Mitgliederversammlungen anwesend sein und mitdiskutieren, haben allerdings kein Stimmrecht und können sich nicht auf Ämter bewerben.


Wie hoch sind die Mitgliedsbeiträge?

Vollmitglieder: 60 Euro pro Jahr
Assoziierte Mitglieder: 48 Euro pro Jahr
Juristische Personen: 300 Euro pro Jahr
Fördermitglieder: Nach Wahl, mindestens 60 Euro pro Jahr

Die Mitgliedsbeiträge sind derzeit so berechnet, dass sie für die Gründungsanstrengungen des Vereins und die ersten Projekte, bei einer entsprechenden Mitgliederzahl, ausreichen. Mittelfristig werden die Beiträge jedoch angepasst werden müssen, um dem Verein eine Tätigkeit auf hohem Niveau zu ermöglichen. Hier möchten wir bereits jetzt sehr transparent sein und Interessierte darauf hinweisen. Mitgliedsbeiträge müssen durch die Mitgliederversammlung angepasst werden, bei der sowohl alle Vollmitglieder als auch alle assoziierten Mitglieder ein Stimmrecht haben. Dementsprechend besteht nicht die Gefahr einer plötzlichen Erhöhung für unsere Mitglieder. Ziel wird nie die maßlose Anhebung der Beiträge sein.


Wie werde ich Mitglied?

Hier finden Sie weitere Erklärungen und können einen Mitgliedsantrag herunterladen.


Welche Vorteile bietet eine Mitgliedschaft?

Wir sind ein Verein im Gründungsprozess. Derzeit bieten wir von daher vornehmlich ideelle Vorteile. Zum einen wird durch den Beitritt eine aktive Mitarbeit im Verein ermöglicht, die wichtig ist, um unser Berufsfeld voranzubringen. Zum anderen wird dem Verein durch den Mitgliedsbeitrag, selbst ohne aktive Mitarbeit, das Anstoßen neuer Projekte ermöglicht. Wir planen allerdings Mitgliedervorteile zu etablieren. Hierzu möchten wir in den kommenden Wochen und Monaten konkretere Projekte vorstellen.


Warum unterscheiden wir zwischen Voll- und assoziierten Mitgliedern?

Wir haben lange im Kreise der Gründungsmitglieder diskutiert, ob und wenn ja, wie eine Unterscheidung zwischen „Studierten“ und „Nichtstudierten“ aussehen kann. Dabei ging und geht es in keiner Weise darum, die Leistungen oder gar den Wert der Kolleg*innen ohne Studium zu schmälern, sondern darum, den wissenschaftlichen Anspruch auch nachvollziehbar nach außen zu repräsentieren. Tatsächlich erhalten wir aktuell vereinzelt Kritik, dass der Vorstand noch zu unwissenschaftlich besetzt sei, da von uns niemand promoviert oder gar als Hochschullehrer tätig ist.

Dieser Kritik wollen wir begegnen, indem wir bestimmte formale Kriterien in den Vorstandsämtern erfüllen, gleichzeitig aber offen für alle Kolleg*innen bleiben, die mitarbeiten wollen. Assoziierte Mitglieder können zwar nicht in den Vorstand gewählt werden, darüber hinaus gibt es aber keine Unterschiede in Rechten und Pflichten zu Vollmitgliedern. Selbstverständlich haben wir diesen Umstand auch bei den Mitgliedsbeiträgen bedacht. Vollmitglieder zahlen derzeit 60 Euro pro Jahr, während assoziierte Mitglieder 48 Euro zahlen. Beide Gruppen können gleichermaßen an allen Projekten mitarbeiten und werden zukünftig die gleichen Mitgliedervorteile genießen.


Wie kann ich aktiv mitarbeiten?

Eine aktive Mitarbeit ist jedem Mitglied möglich. Derzeit verwenden wir viele Ressourcen auf den Aufbau der Mitgliederverwaltung und die Eintragung des Vereins im Vereinsregister. Wenn Interesse an einer Mitarbeit besteht, finden Sie hier weitere Informationen.


Warum verwendet die GzFWR manchmal das „Du“ und manchmal das „Sie“?

Dies liegt ein wenig an der rettungsdienstlichen Kultur, die durch ein fast allgegenwärtiges „Du“ geprägt ist. Daneben wird insbesondere im Social-Media-Kontext das „Du“ als natürlicher und freundlicher wahrgenommen. Wir verwenden also ein „Du“ immer dann, wenn es um lockeren oder allgemeinen Kontakt geht. Selbstverständlich nutzen wir im direkten oder institutionellen Schriftverkehr zumeist das „Sie“, um den entsprechenden Höflichkeitsnormen zu entsprechen.