IREM – FHWS

Das im Jahre 2014 gegründete Institut für Rettungswesen, Notfall- und Katastrophenmanagement – IREM ist ein In-Institut der Hochschule Würzburg Schweinfurt (FHWS) und der Fakultät Wirtschaftswissenschaften angegliedert. Ziel von IREM ist es, fächerübergreifendes Wissen in verwertbare Projekte und Produkte sowie Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zu überführen, die sich ausdrücklich mit aktuellen Fragestellungen aus den Bereichen Gesundheits- und Rettungswesen, Katastrophen- und Zivilschutz beschäftigen. Besonderer Fokus liegt u. a. auf den Schnittstellen zu KI, Digitalisierung sowie Mensch-Technik-Interaktion. Von besonderer Bedeutung bei IREM ist die Integration von Strukturen und Erfahrungen der Angehörigen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Seit Januar 2018 ist das Institut IREM wissenschaftliches Mitglied und Projektpartner im Konsortium des „Pflegepraxiszentrum Nürnberg“, welches als eines von vier Pflegepraxiszentren (PPZ) und dem Pflegeinnovationszentrum (PIZ) in Oldenburg im Cluster „Zukunft der Pflege“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Zudem ist IREM seit Februar 2020 Projektpartner im Konsortium PeTRA (Personen-Transfer Roboter-Assistent) und begleitet Auftrags- und Studierendenprojekte der Hochschule. Im März 2021 startete das Forschungsprojekt Digitale dynamische Patienten- und Lagesimulation (D2Puls). Ziel des Projekts D2PuLs ist es, mit Hilfe einer zu entwickelnden, skalierbaren, digitalen Simulationsumgebung einen praxisnahen und innovativen Ansatz für die sektorenübergreifende Aus- und Weiterbildung von Einsatz- und Führungskräften des Gesundheits- und Katastrophenschutzes anzubieten, um den Umgang mit verschiedenen Lagen bei einem Massenanfall von Notfallpatienten (MAN-Lagen) zu trainieren. In der aktuellen Pandemie ist IREM durch Prof. Dr. Bradl am Aufbau von Impfzentren aktiv beteiligt.

Die beiden Institutsleiter, Prof. Dr. Christian Bauer und Prof. Dr. Peter Bradl, sind bundesweit als gewählte und berufene Mitglieder in einschlägigen Institutionen und Gremien aktiv und stehen somit für die Verzahnung von Forschung und Praxis in diesem Umfeld.