PSAP-G-ONE

Der Titel dieser Studie ist Programm. „PSAP“ ist der englische Begriff für Leitstelle (public safety answering point), das „G“ steht für „Germany“ und das „ONE“ dafür, dass es die erste Studie in Deutschland ist, in welcher von Schleswig-Holstein bis Bayern und Nordrhein- Westfalen bis Brandenburg alle Leitstellen befragt werden.

Die Studie ist bilateral. Das bedeutet: wir befragen auf der einen Seite die Leitungen und auf der anderen Seite die aktiven Disponent*innen der öffentlichen integrierten Leitstellen.

Unsere Arbeitsgruppe steht für folgende Werte ein:

MULTIPROFESSIONALITÄT – bei uns engagieren sich Wissenschaftler (z.B. Wirtschaftsmathematiker*innen, Bildungswissenschaftler*innen) und Praktiker (z.B. Einsatzbearbeiter*innen Leitstelle, Mediziner*innen und Kommunikationsexperten) gleichermaßen. Auf Augenhöhe.

VALIDITÄT – unsere Studien entsprechen zu 100% den wissenschaftlichen Anforderungen und sollen (inter-)national veröffentlicht werden

UNABHÄNGIGKEIT – wir arbeiten unentgeltlich, haben keine finanziellen Interessen und gehören keinem Berufsverband an

Die Studie für die Disponent*innen startet am 25.09., die Einladungen an die Leitungen der Leitstellen werden am 29.09.2020 versendet.

Zugang zu der Umfrage für die Disponent*innen gibt es über zwei Wege:

1. QR-Code oder

2. kurzelinks.de/disponentenumfrage

Hierzu eingeladen sind alle aktiven Disponent*innen der öffentlichen integrierten Leitstellen in Deutschland. Da wir möglichst viele Teilnehmer*innen generieren möchten, ist das Teilen der öffentlichen Aufrufe zur Teilnahme in den einschlägigen sozialen Median sehr erwünscht!

Unser Ziel ist es, u.a. durch den Einsatz von Kennzahlensystemen, eine Vergleichbarkeit in der heterogenen Leitstellenwelt herzustellen, und transparent darzustellen, wie der aktuelle Sachstand in Deutschland ist.

Bisher gibt es nur sehr wenige Forschungsvorhaben, die sich mit dem umfangreichen Themenkomplex „Leitstelle“ beschäftigen – das möchten wir ändern. Wir arbeiten darauf hin, dass die Leitstellen in den Verbänden und Gremien eine bessere Stellung bekommen und als wichtiges, vielleicht sogar wichtigstes Glied in der Rettungskette wahrgenommen werden. Die Disponent*innen sind mittlerweile hochspezialisiert ausgebildet, der erste Kontakt zu notrufenden Personen, tragen eine ungeheuer große Verantwortung und müssen ein fundiertes technisches & kommunikatives Knowhow haben.

Das Forschungsteam, welches die aktuelle Studie durchführt, besteht zur Zeit neben dem Sprecher Rafael Trautmann aus Dr. med. Stephan Müller-Botz, Dr. Ing. Melanie Reuter-Oppermann und Holger Sieber.

Wir freuen uns darüber, diese Studie in Kooperation mit dem Fachverband Leitstellen e. V. durchführen zu können.